Worte

Gedanken über diese Stadt

Köln wirkt sehr klein, wenn ich auf meinem Balkon sitze und darüber nachdenke, wie es ist, mit einem Gast durch diese Stadt zu gehen. Ich wünschte, ich wäre immer allein auf meinem Balkon. Im Sinne von: ohne Mitbewohner. Ich wünschte, ich könnte mit dir durch Köln gehen. Ich glaube, das wäre schön.

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Wie absurd es ist, wenn all das Viele, was gerade noch war, nicht mehr ist. Und nicht mehr sein sollen wird. Das Erwachen aus einem rauschartigen Traum, das vorweggenommene Ende einer vorausgeahnten Tragödie. Lebt wohl, lange Nächte und fröhliche Tage.

Das Schwierigste

Und wund bin ich, aufgerieben von der knirschenden Sehnsucht in mir. Nach furchtbaren Dingen, die es nicht mehr zu wünschen gilt. Man sollte aufhören mit dem Wollen. Das wäre das Einfachste. Und ist das Schwierigste. Die gute Nachricht: Der Weg dorthin wird dich ohnehin verschlingen. Ein Untergehen auf Raten. Ob jetzt oder später.